Freiwillige Selbstverpflichtung der chemischen Industrie zum Umgang mit Trichlorethylen in der industriellen Reinigung von Metallen

Die europäischen Hersteller von Trichlorethylen haben in Abstimmung mit der Europäischen Kommission eine freiwillige Selbstverpflichtung ins Leben gerufen. Einerseits werden Kunden durch aktives Risikomanagement unterstützt und außerdem hilft die Selbstverpflichtung bei der Umsetzung von REACH gut vorbereitet zu sein.

Die Selbstverpflichtung der Industrie gilt für Anwender mit einem Lösemittelverbrauch von weniger als einer Tonne Trichlorethylen pro Jahr, da diese Anwendung im Regelfall in den meisten Ländern der Europäischen Union von den gesetzlichen Bestimmungen der VOC Lösemittelrichtlinie ausgenommen ist.

Die Selbstverpflichtung sieht vor, Trichlorethylen ab Ende 2010 nur dann an Anwender in der Metallreinigung zu liefern, wenn der Abnehmer über ein geschlossenes Reinigungssystem verfügt und erklärt, dass er Trichlorethylen ausschließlich in diesem geschlossenen Reinigungssystem einsetzt. Auch in Hinblick auf die Umsetzung von REACH soll diese Initiative als Beispiel für Product Stewardship und angewandtes Risikomangement helfen, Trichlorethylen als Lösemittel zu positionieren, das in der Reinigung von Metallen sicher eingesetzt werden kann.

Die Selbstverpflichtung der Industrie wurde von den europäischen Trichlorethylen-Herstellern innerhalb ihres Dachverbandes ECSA (European Chlorinated Solvent Association) erarbeitet und wird von der Europäischen Kommission und den europäischen Mitgliedstaaten unterstützt.

Weitere Informationen:

Die Charta (englisch)

Häufig gestellte Fragen (englisch)

Positionspapier über den weiteren Einsatz von Trichlorethylen (englisch)