Chemical Leasing trägt den Fokus von Chemical Product Services Modellen (CPS)  auf Leistung und Service noch einen Schritt weiter:

Bei innovativen Chemical Leasing Modellen wird statt chemischer Produkte und Serviceleistungen die Leistung des Produkts verkauft, wodurch erhebliche Einsparungen und eine gesteigerte Effizienz realisiert werden können.

Im Rahmen von Chemical Leasing basiert der Erlös des Lieferanten nicht mehr auf der verkauften Menge des Lösemittels, sondern zum Beispiel auf der Anzahl der gereinigten Teile. Chemical Leasing schafft also eine Situation, in der der Lösemittelanbieter und seine Kunden das gleiche Ziel verfolgen: die Effizienz des Reinigungsprozesses zu maximieren und die Ausgaben für Lösemittel zu reduzieren. Der Serviceanbieter und der Kunde haben den gleichen Anreiz und eine „win-win“ Situation für beide Seiten wird ermöglicht.

Während eine zunehmende Anzahl von Unternehmen beginnt, CPS anzubieten, sind Chemical Leasing Geschäftsmodelle noch immer ein Novum.

Erste Ergebnisse haben gezeigt, dass Unternehmen mit geschlossenen Reinigungsanlangen den Lösemittelverbrauch durch Chemical Leasing um bis zu 80 Prozent senken können.

Chemical Leasing-Modell für die industrielle Oberflächenreinigung:

  • Lösemittel sind integraler Bestandteil des kompletten Servicepakets – die Produktleistung wird verkauft
  • Die Berechnung basiert auf einem Produktleistungsparameter, wie z. B. der Anzahl der gereinigten Teile oder der Lebensdauer des Lösemittels
  • Gebündeltes Know-how von einer Servicegemeinschaft entlang der gesamten Lieferkette
  • Optimierung des Reinigungsprozesses durch Prozesssteuerung