Kundenanforderungen, Umweltaspekte und gesetzliche Verpflichtungen haben zu einer neuen Partnerschaftsvereinbarung geführt, von der alle Seiten profitieren. Das Konzept von Chemical Product Services (CPS) zielt gemäß den Grundsätzen von Product Stewardship darauf ab, die Effizienz durch eine Kombination von Produktverkauf und Serviceleistungen zu erhöhen.

Handlungsansatz ist, mehr als nur Lösemittel zu bieten, da die Kunden Expertise und Know-how über bewährte Verfahren (Best Practices) benötigen, um gesetzliche Bestimmungen einhalten, den Einsatz von chemischen Produkten optimieren und Emissionen minimieren zu können.

Die Kombination des Verkaufs von Serviceleistungen und Lösemitteln bedeutet, dass die Anbieter bestrebt sind, die Wirksamkeit der Lösemittel zu erhöhen und den Lösemittelverbrauch zu reduzieren. So wird eine günstige Situation geschaffen, in der beide Seiten profitieren. Chemical Product Services bringen einen beträchtlichen Paradigmenwechsel für alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette mit sich.

Ein klassisches CPS-Modell für den Bereich der industriellen Oberflächenreinigung umfasst:

  • Verkauf von Lösemitteln und Serviceleistungen in Kombination
  • Geschlossenes Sicherheitskreislaufsystem, das ein effektives Risikomanagement ermöglicht
  • Zusammenarbeit in einer Servicegemeinschaft entlang der gesamten Lieferkette
  • Optimierung des Reinigungsprozesses durch Beratung und Service-Elemente.

Chemical Leasing ist ein weiteres CPS-Modell, in dem anstelle einer Kombination von Chemischen Produkten und Serviceleistungen die Produktleistung verkauft wird.